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Die Bienenhaltung ist ein Hobby, welches gerade in den letzten Jahren einen enormen Zuspruch erhalten hat. Nicht zuletzt durch das Bewusstsein für die Natur und Umwelt und auch die eigenen Ernährung lassen uns handeln. Die Bienen sind dabei eine gute Möglichkeit auch im heimischen Garten gutes zu tun. Immerhin ist der Honig ein besonderes Lebensmittel!

 

Ein wunderbarer Platz für die Bienen

 

Der Platzbedarf ist mit einem kleinen Garten ab 100 m² minimal und eine Belästigung der Nachbarn ist bei sachgerechter Haltung nicht zu erwarten. Die Kosten werden durch den Verkauf von Honig auch überschaubar.

 

Aber was braucht man um Bienen zu halten?

 

An erster Stelle steht das Heim für die Bienen:

Die Beute und deren Aufbau ist der dreh und Angelpunkt der modernen Imkerei. Dabei gibt es gerade in Deutschland eine Menge an Rämchenmaßen und Aufbautechniken. Von der einfachen Bienenkiste bis zur Magazinbeute ist die Auswahl riesig. Im Vordergrund muss aber neben dem Ertrag auch die imkerliche Praxis und die Bienengesundheit stehen. Hier hat sich die Magazinimkerei mit gleichen Rähmchenmaß in Brut und Honigraum bestens bewärt.

Kosten für eine Erstausstattung ca. 170 € pro Volk

 

 

 

Die Biene:

In unserer Region haben sich vor allem die Rassen Carnica und Buckfast etabliert.

Beide Bienenrassen stehen für guten Honigertrag und Sanftmut im Umgang mit den Tieren. Natürlich kann man Bienen kaufen, aber ein Schwarm oder ein kleiner, vielleicht kostenloser Ableger sind die kostengünstigste Variante. Immer ist aber auf die Bienengesundheit zu achten! Der Ankauf von einem Händler bedarf eines Gesundheits-, Wanderzeugnisses.

Als Daumenwert können hier Kosten von 10 - 15 € pro besetzter Wabe angesetzt werden.

 

 

Bienen auf den Waben

 

 

Handwerkszeug:

Im Imkereifachhandel gibt es ein Menge an Zubehör rund um die Bienenhaltung, aber was brauch man wirklich? Im Grunde reichen für den Anfang ein Drahtspanner, ein kurzschlussfester Trafo min. 12V 40W, ein Stockmeißel, ein Bienenbesen, ein kleiner Smoker, ein Imkerhut mit Schleier, ein paar Imkerhandschuhe. Letzteres als Schutzkleidung die bei Bedarf immer griffbereit liegen sollte.

In Summe ist hier mit 130 € zu rechnen.

 

Die Honigernte:

Für den Anfänger, der mit einem (besser zwei) Ableger beginnt kann diese Kosten für das zweite Jahr planen. Benötigt werden Entdeckelungsgabel, Entdeckelungsgeschirr, eine Schleuder und eine Abfüllkanne mit Feinsieb. 

Da die lebensmittelechten Edelstahlgerätschaften recht teuer sind ist hier mit ca. 800 € zu rechnen.

  

Was man sonst noch benötigt:

Bienenfutter, , Fortbildung, Vereinskosten, Versicherung, Tierseuchenkasse, Veterinäramt, Zeit.

 

Da wir unseren Bienen den Wintervorrat Honig klauen, müssen wir ihnen eine alternative Nahrung bieten.

Diese kann in Wasser gelöster Kristallzucker sein. Im Handel lassen sich aber auch Fertigprodukte erwerben.

7 - 14 kg Zucker pro Bienenvolk

 

Mit der Fütterung geht auch die Varroakontrolle einher. Dieser Parasit ist leider aus unseren Völkern nicht wegzudenken und hat sich optimal an die Entwicklung der Bienenbrut angepasst. Über das Honigjahr kann der Imker nur mit dem sogenannten Drohnenschnitt die Anzahl der Varroen klein halten. Nach der Tracht ist es möglich mit Präperaten wie der Ameisensäure zu behandeln. Die vielfältigen Anwendungstechniken versprechen bei richtiger Durchführung einen guten Behandlungserfolg und gesunde Bienen.

ca. 6 € pro Bienenvolk

 

Tote Varroamilben im Gemüll

 

 

Um die Imkerei zu erlernen ist ein Kurs gepaart mit dem Eintritt in einen Verein wie dem Leichlinger Imkerverein zu raten. Mit dem Vereinseintritt ist auch die Mitgliedschaft im Imkerverband Rheinland und dem Deutschen Imkerbund, sowie einer globalen Imkerversicherung verbunden. Unser Verein hilft bei der behördlichen Meldung der Bienen und allen große und kleinen Problemen rund um die Imkerei.

Vereins und Verbandskosten 37,50 € ,Versicherungsbeitrag 1,76 € pro BienenVolk, Tierseuchenkasse 10 € (bis 10 Bienenvölker), Imkerlehrgang ca. 150 €

 

Und letztendlich Ihre Zeit! Die bei einem Hobby im allgemeinen keine Rolle spielen darf, aber da Bienen nach ihrem eigenen Kalender arbeiten auch einzuplanen ist. In den Monaten April - Juli ist die heiße Phase in der Imkerei, August und September beinhaltet zwar wichtige Arbeiten, die aber nicht viel Zeit bedürfen. Immer gilt natürlich, dass ein Neuling mehr Zeit benötigt als ein erfahrerner Imker. Im Schnitt sind im Jahr 3 - 4 volle Arbeitstage pro Bienenvolk anzusetzen, was aber nur einen minimalen Zeitrahmen darstellt. Hinzu kommen die Besuche der Vereinsabende und Vortbildungsveranstaltungen.

 

 

Ruhige Zeit für Imker und Bienen